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Um die Büroluft im Winter zu verstehen, muss man sie zunächst messen. Wenn Fenster geschlossen bleiben und die Heizung den ganzen Tag läuft, können der CO₂-Gehalt steigen und die relative Luftfeuchtigkeit sinken, oft ohne dass es jemand bemerkt, bis sich der Raum stickig anfühlt. Bei Oxygen at Work nutzen wir unsere eigenen Sensoren, um eine Vielzahl von Raumklimawerten, insbesondere Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO₂, zu erfassen und diese unsichtbaren Bedingungen sichtbar zu machen. In Kombination mit einer durchdachten Begrünung helfen diese Daten Unternehmen dabei, Muster zu erkennen, fundierte Entscheidungen zu treffen und einen angenehmeren Arbeitsplatz zu schaffen.


Wenn die Temperaturen sinken, verbringen wir mehr Zeit in Innenräumen, die Fenster bleiben länger geschlossen und Heizsysteme halten unsere Büros warm. Das sorgt zwar für einen angenehmeren Arbeitsplatz, kann aber auch dazu führen, dass die Luft stickig wird. In Räumen mit begrenzter Belüftung können sich CO₂ und andere Schadstoffe ansammeln, während die Heizung zu einer niedrigeren relativen Luftfeuchtigkeit beitragen kann.
„Wir verbringen nämlich rund 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen. Man nennt uns auch Generation Indoor. Die Raumluft entscheidet also mehr über unseren Tag, als wir denken.“
— Raffael Styger, UI / UX Representative, Oxygen at Work
Doch woher wissen Sie, was tatsächlich mit der Luft in Ihrem Büro passiert? Und wie können Sie Ihren Arbeitsplatz verbessern, wenn Sie das Problem nicht sehen können?
Bei Oxygen at Work sind wir davon überzeugt, dass ein gesünderes Büro damit beginnt, das Raumklima zu verstehen. Deshalb kombinieren wir sorgfältig geplante Begrünung mit intelligenter Sensortechnologie, um Unternehmen dabei zu helfen, Arbeitsplätze zu schaffen, die nicht nur grüner, sondern auch komfortabler und transparenter sind.
Unsere Pflanzen bringen die Natur an den Arbeitsplatz, indem sie für Farbe sorgen, das Bürointerieur auflockern und eine einladendere Atmosphäre schaffen. Bei Oxygen at Work gehen wir noch einen Schritt weiter und kombinieren unsere Expertise in der Begrünung mit unserer eigenen Software- und Sensortechnologie.
Anstatt einfach nur Pflanzen im Büro aufzustellen und darauf zu vertrauen, dass sie einen Unterschied machen, überwachen wir wichtige Parameter des Raumklimas, um zu verstehen, was im Raum vor sich geht. Diese Daten helfen uns, Muster zu erkennen, das Raumklima zu bewerten und fundiertere Entscheidungen bei der Entwicklung eines Begrünungskonzepts zu treffen.
Unsere Sensoren sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Ansatzes. Sie sind kompakt und einfach zu installieren. Sobald sie angebracht sind, erfassen sie kontinuierlich Daten über das Raumklima.
Die Qualität der Raumluft ist weitgehend unsichtbar. Vielleicht bemerken Sie, dass sich ein Besprechungsraum stickig anfühlt oder das Büro ungewöhnlich warm ist, aber ohne Messungen ist es schwierig, die zugrunde liegende Ursache zu bestimmen.
Sensoren machen diese unsichtbaren Bedingungen leichter verständlich. Sie helfen uns, Schwankungen im Tagesverlauf zu erkennen, verschiedene Bereiche eines Büros zu vergleichen und festzustellen, wann Handlungsbedarf besteht, etwa bei steigenden CO₂-Werten.
So können beispielsweise die CO₂-Werte in überfüllten Räumen mit unzureichender Belüftung ansteigen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit können sich durch Heizung und jahreszeitliche Bedingungen verändern. Die Messung dieser Parameter gibt Unternehmen ein klareres Bild ihres Raumklimas, anstatt sich nur auf subjektive Eindrücke zu verlassen.
Natürlich sind Pflanzen kein Ersatz für eine ordnungsgemässe Belüftung oder effiziente Gebäudetechnik. Deshalb kombinieren wir Begrünung mit echten Daten, um einen fundierteren Ansatz für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu unterstützen.
Je nach Sensorkonfiguration kann unsere Technologie verschiedene wichtige Parameter des Raumklimas erfassen. Drei besonders relevante Faktoren sind Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO₂.
Die Temperatur spielt eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Im Winter können Heizsysteme für ein warmes Raumklima sorgen, selbst wenn es draussen kalt ist. Ein zu warmer Raum kann jedoch als unangenehm empfunden werden, insbesondere in Kombination mit trockener Luft oder mangelnder Belüftung.
Die Überwachung der Temperatur hilft Unternehmen zu verstehen, wie sich die Bedingungen zwischen verschiedenen Räumen und im Tagesverlauf unterscheiden, und liefert wertvolle Informationen bei der Bewertung des thermischen Komforts.
Wenn in der kalten Jahreszeit geheizt wird, kann die relative Luftfeuchtigkeit in Innenräumen sinken, insbesondere wenn kalte Aussenluft einströmt und anschliessend erwärmt wird. Trockene Luft kann ebenfalls zu Unbehagen führen, wie etwa trockener Haut, gereizten Augen und einem trockenen Hals.
Pflanzen geben durch Transpiration auf natürliche Weise Wasserdampf ab und können so zur Luftfeuchtigkeit in Innenräumen beitragen. Durch die Überwachung der Luftfeuchtigkeit können wir beobachten, wie sich das Raumklima im Laufe der Zeit verändert, und besser verstehen, welche Rolle Pflanzen bei der Schaffung einer angenehmen Atmosphäre spielen können.
Kohlendioxid (CO₂) ist einer der nützlichsten Parameter zur Überwachung in belegten Büros. Menschen atmen CO₂ aus, daher können die Konzentrationen ansteigen, wenn sich viele Personen ohne ausreichenden Frischluftaustausch einen Raum teilen.
Erhöhte CO₂-Werte können darauf hinweisen, dass die Belüftung verbessert werden muss, und können mit einem Gefühl von stickiger Luft oder nachlassender Konzentration einhergehen. Die Erfassung von CO₂ hilft Unternehmen, Muster zu erkennen, wie zum Beispiel wiederkehrende Spitzenwerte in Besprechungsräumen oder belebten Büroflächen. Mithilfe der Sensoren können somit fundiertere Entscheidungen zur Belüftung getroffen werden.
Einige Sensoren können auch zusätzliche Parameter messen, wie etwa flüchtige organische Verbindungen (VOCs), Licht und Feinstaub. Die genauen verfügbaren Daten hängen von den installierten Sensoren ab.
Das Sammeln von Daten ist nur der erste Schritt unseres Prozesses. Damit die Informationen nützlich sind, müssen sie zugänglich und leicht verständlich sein.
Unser Dashboard führt die Messwerte des Raumklimas an einem Ort zusammen und ermöglicht es autorisierten Nutzer und Nutzerinnen, detaillierte Daten zu analysieren und Veränderungen im Zeitverlauf zu verfolgen. Dies bietet Unternehmen einen umfassenderen Überblick über ihre Büroumgebung und unterstützt einen datengestützten Ansatz zur Optimierung des Arbeitsplatzes.
Mitarbeitende können zudem über einen QR-Code an jedem Sensor auf eine vereinfachte Ansicht der Messwerte ihres Büros zugreifen. Sie können die verfügbaren Daten auf ihrem Smartphone einsehen und nachvollziehen, wie sich die Bedingungen im Büro unterscheiden.
Die Bereitstellung dieser Informationen hilft Mitarbeitenden, ihr Raumklima besser zu verstehen. Zudem fördert es den Austausch über Luftqualität, Belüftung und die Rolle von Pflanzen und macht ein unsichtbares Thema für alle erlebbar.
Neugierig, wie Raumklimadaten in der Praxis aussehen? Scannen Sie den untenstehenden QR-Code, um die verfügbaren Messwerte zu erkunden und zu sehen, wie sich verschiedene Parameter im Laufe der Zeit verändern.

Bei Oxygen at Work kombinieren wir durchdachtes Begrünungsdesign mit Sensortechnologie und datengestützten Erkenntnissen, um Unternehmen dabei zu helfen, ihr Innenraumklima besser zu verstehen.
Besonders im Winter, wenn Heizungsluft und eingeschränkte Belüftung das Wohlbefinden im Büro beeinträchtigen können, ist die Messung der Raumklimaparameter ein effektiver Weg, um Optimierungspotenziale in jedem Büro zu identifizieren.
Ja, Pflanzen können zur Luftfeuchtigkeit in Innenräumen beitragen. Durch Transpiration geben sie auf natürliche Weise Wasserdampf ab, was für ein angenehmeres Raumklima sorgen kann, wenn die Heizung die Luft austrocknet. Mit unseren Sensoren überwachen wir die Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum, um die Rolle der Begrünung in jedem Büro besser nachvollziehen zu können.
Nein. Pflanzen sind kein Ersatz für eine fachgerechte Belüftung oder effiziente Gebäudetechnik. Sie bringen die Natur an den Arbeitsplatz und können die Luftfeuchtigkeit positiv beeinflussen, doch der Austausch von Frischluft bleibt unerlässlich. Deshalb kombinieren wir Begrünung mit Sensordaten, damit Unternehmen genau sehen können, wann eine Belüftung erforderlich ist.
Ja. Mitarbeitende können einen QR-Code an jedem Sensor scannen, um eine vereinfachte Ansicht der aktuellen Messwerte auf ihrem Smartphone zu erhalten. Autorisierte Nutzer und Nutzerinnen haben zudem Zugriff auf unser Dashboard, das detaillierte Daten und Veränderungen im Zeitverlauf für das gesamte Büro anzeigt.