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Das grüne Büro ist längst mehr als ein Gestaltungstrend. Gut gewählte Begrünung gilt zunehmend als Teil dessen, was einen Arbeitsplatz ausmacht, gleichrangig mit Licht, Luft und Raumaufteilung. Doch sobald sich ein Facility oder Office Manager entscheidet, Natur ins Büro zu holen, steht dieselbe Frage im Raum: Büropflanzen kaufen oder als betreuten Service mieten? Der Kauf sieht auf den ersten Blick günstiger aus. In der Praxis sind die beiden Wege selten vergleichbar, sobald das ganze Bild auf dem Tisch liegt. Um zu verstehen, warum das so ist, haben wir mit Oscar Sarmiento und Sarah Jobin gesprochen, zwei Fachleuten von Oxygen at Work, die Kundinnen und Kunden Woche für Woche durch genau diese Entscheidung begleiten.


Bevor sich ein Unternehmen für den einen oder anderen Weg entscheidet, tauchen fast immer dieselben drei Fragen auf: Wer ist verantwortlich, wenn die Pflanzen eingehen? Was passiert mit Pflanzen und Töpfen, wenn sich das Büro verändert? Und was kostet das Ganze eigentlich, wenn die Pflanze selbst einmal bezahlt ist? Die Miete gibt es, weil sie alle drei Fragen auf einmal beantwortet.
Wenn die Pflanzenpflege bei einem Office Manager oder einer hilfsbereiten Person aus dem Team landet, sinkt der Standard oft unbemerkt. Über ein langes Wochenende wird das Giessen vergessen, ein Schädling bleibt unentdeckt, bis er sich ausgebreitet hat, und das Wissen darüber, was jede Pflanze braucht, verlässt das Gebäude meist zusammen mit dieser Person.
"Pflege ist mehr als Giessen", sagt Sarah Jobin, Pflanzenexpertin bei Oxygen at Work. "Es geht darum, die Blätter zu reinigen, damit sie richtig Photosynthese betreiben können, frühe Anzeichen von Wurzelfäule zu erkennen und die Pflege an die Jahreszeiten anzupassen. Vieles davon bleibt unsichtbar, wenn es gut gemacht wird. Man bemerkt die Pflege erst, wenn sie gefehlt hat."
Teams wachsen, Möbel wandern, und Grundrisse passen sich hybriden Arbeitsmodellen an. Gekaufte Pflanzen samt Töpfen und Zubehör halten damit selten Schritt: Eine Verkleinerung oder ein Umzug kann ein Unternehmen mit einem Lagerraum voller Übertöpfe zurücklassen, die niemand mehr braucht.
Gemietete Begrünung ist dagegen darauf ausgelegt, neu arrangiert zu werden. Ein Rebranding, ein Umzug in ein neues Büro oder ein umgestalteter Meetingraum ist nie ein Problem: Das Konzept passt sich Ihnen an, und nichts bleibt übrig, das gelagert oder entsorgt werden müsste.
Pflanzen zu kaufen wirkt wie die günstigere Variante, bis die erste eingeht und ersetzt werden muss, oder bis die ersten Rechnungen für Erde und Schädlingsbekämpfung eintreffen.
"Viele nehmen an, Kaufen sei günstiger als Mieten", sagt Oscar Sarmiento. "Was dabei übersehen wird, sind die Opportunitätskosten: die Zeit und die Ressourcen, die laufende Pflege erfordert, und die späteren Kosten für den Ersatz von Pflanzen, die es nicht schaffen. Am Ende entsteht daraus selten der gesunde, gepflegte Raum, der das Wohlbefinden der Mitarbeitenden wirklich fördert."
Bei der Miete deckt eine transparente Jahrespauschale Pflege, Ersatz und fachliche Betreuung ab. Geht es einer Pflanze nicht gut, wird sie ohne Zusatzkosten ersetzt, denn dieser Standard ist Teil der Vereinbarung, nicht die Ausnahme.
Büropflanzen sehen nicht nur gut aus. Über Photosynthese und Transpiration nehmen sie Kohlendioxid auf und geben einen Grossteil des aufgenommenen Wassers wieder an die Luft ab, was die Luftfeuchtigkeit in Räumen reguliert, die sonst zu trocken würden.
Das geschieht nicht von selbst. "Wenn ein Projekt endet, ziehen gesunde Pflanzen in neue Projekte weiter, statt entsorgt zu werden", erklärt Oscar. "Pflanzen, die den ästhetischen Ansprüchen eines Büros nicht mehr genügen, geben wir an eine Pflanzenbrocki weiter, einen Partner für Secondhand-Pflanzen, wo sie ein neues Zuhause finden. Jene am Ende ihres Lebens gehen an einen Energieversorger, der Pflanzenabfall in Biogas umwandelt, mit dem sich Gebäude heizen lassen. Das ganze System ist darauf ausgelegt, den Kreislauf zu schliessen, wo immer es geht."
Die Miete passt zu fast jedem Büro, doch am meisten lohnt sie sich für wachsende Unternehmen, deren Räume in einem Jahr anders aussehen werden, für hybride Büros mit von Woche zu Woche wechselnder Auslastung, für Facility-Teams mit einem festen Budget, für Unternehmen, die häufig umziehen, und für Gebäude mit von Natur aus niedriger Luftfeuchtigkeit, wo Pflanzen echte klimatische Arbeit leisten und nicht bloss Dekoration sind.
Büropflanzen zu kaufen ist nicht für jedes Unternehmen die falsche Wahl. Für die meisten aber ist die Miete der anpassungsfähigere, aufwandsärmere und besser betreute Weg, Natur ins Büro zu holen.


Pflege, fachgerechte Platzierung, Ersatz und fachliche Betreuung sind Teil des Service. Grössere Konzepte nutzen zusätzlich unsere Sensortechnologie, um den Zustand von Pflanzen und Raum im Blick zu behalten.
Sie wird ohne Zusatzkosten ersetzt. Das ist Teil des Mietvertrags, keine Ausnahme.
Sie ziehen mit dem Konzept mit oder kehren zurück, um in einem anderen Projekt weiterverwendet zu werden. Sie bleiben nie auf Töpfen oder Pflanzen sitzen, die nicht mehr zu Ihrem Raum passen.
Topfpflanzen sind nur ein Teil davon. Wir gestalten auch grössere Begrünungselemente wie grüne Wände und begrünte Raumteiler, abgestimmt auf den verfügbaren Platz und das vorhandene Licht.