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Die wichtigsten Gründe lauten weniger Stress, mehr Kreativität und Produktivität, ein besseres Raumklima, eine ruhigere Akustik und ein stärkeres Employer Branding. Pflanzen machen Büros damit nicht nur schöner, sondern zu gesünderen und angenehmeren Arbeitsorten. Unser Co-Founder Joel erklärt, was hinter diesen fünf Effekten steckt und warum gerade der Stressabbau im Arbeitsalltag so viel ausmacht.


Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an Ihrem Schreibtisch. Was sehen Sie? Vielleicht eine Kaffeetasse, eine Tastatur, eine Wasserflasche, eine Maus und einen Bildschirm. Aber sehen Sie auch eine Pflanze?
Dass Pflanzen am Arbeitsplatz gut tun, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, warum das so ist und was sie im Büroalltag konkret bewirken.
Genau damit beschäftigt sich Joel jeden Tag. Als Co-Founder von Oxygen at Work hat er über 1000 Begrünungsprojekte in der Schweiz und in Deutschland begleitet. Das Ziel dabei ist immer dasselbe: bessere Luft und mehr Wohlbefinden für die Mitarbeitenden. Und Joel hat immer wieder beobachtet, wie sehr sich ein Büro verändert, sobald Pflanzen einziehen.
Was genau sich verändert, zeigen die folgenden fünf Gründe:
Der erste Grund ist zugleich der, den Joel in seinen Projekten am häufigsten erlebt: Pflanzen reduzieren Stress. Der Anblick von Grün kann nachweislich Stresshormone wie Cortisol senken, Puls und Blutdruck beruhigen und die Stimmung heben.
Dahinter steckt die sogenannte Biophilie, also unsere angeborene Verbundenheit mit der Natur. Über Jahrtausende hat der Mensch in der Natur gelebt, und unser Gehirn nimmt grüne Umgebungen bis heute als sicher und beruhigend wahr. Ein Büro ohne jedes Grün ist für unser Nervensystem dagegen eine eher künstliche Umgebung. Stress entsteht im Büroalltag selten durch ein einzelnes grosses Ereignis, sondern durch viele kleine Belastungen. Genau dann helfen Pflanzen. Ein kurzer Blick auf eine Pflanze wirkt wie eine Mikropause, in der sich Kopf und Körper für einen Moment erholen können. Wer sich regelmässig solche Momente gönnt, bleibt über den Tag ausgeglichener und belastbarer.
Genau deshalb gestalten wir bei Oxygen at Work nicht einfach nur grüne Büros, sondern gesunde Ökosysteme, in denen Menschen wirklich aufatmen können.
Der zweite Grund für Pflanzen im Büro wäre, dass sie die Kreativität und die Produktivität der Mitarbeitenden fördern. Das ist kein Zufall, sondern wurde in einer Studie der Universität Exeter untersucht. Dabei arbeitete eine Testgruppe in einem Raum mit Büropflanzen und eine zweite Gruppe in einem Raum ohne Pflanzen. Das Ergebnis: Die Mitarbeitenden in den begrünten Büros arbeiteten bis zu 15 % produktiver. Pflanzen lohnen sich also auch aus unternehmerischer Sicht.
Der dritte Grund ist besonders für beheizte Büros im Winter relevant, nämlich ein besseres Raumklima. In der Heizperiode fällt die Luftfeuchtigkeit in Büros häufig unter 30 %. Pflanzen geben über ihre Blätter auf natürliche Weise Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Das kann gegen trockene Augen, gereizte Schleimhäute und das typische Büro-Trockenheitsgefühl helfen. Deshalb achten wir bei unseren Begrünungskonzepten nicht nur auf die Art und Anzahl der Pflanzen, sondern wässern und pflegen sie das ganze Jahr über, damit sie ihre volle Wirkung auf das Raumklima entfalten.
Der vierte Grund ist der Einfluss auf die Akustik, der gerade in Grossraumbüros oft unterschätzt wird. Telefongespräche, Tastaturgeklapper und Hintergrundlärm werden in offenen Büros schnell zur echten Ablenkung und sind nicht zuletzt eine zusätzliche Stressquelle. Pflanzen, vor allem grossblättrige Arten und dichte grüne Wände, absorbieren und streuen Schallwellen. Das reduziert den Nachhall und macht den Raum spürbar ruhiger. Bei Oxygen at Work berücksichtigen wir deshalb auch die Raumakustik und platzieren Pflanzen gezielt dort, wo Lärm am meisten stört.
Der fünfte Grund, sich Pflanzen ins Büro zu holen, sind die Atmosphäre und das Employer Branding. Ein Büro mit Pflanzen wirkt einladender, moderner und menschlicher. Das spüren nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch Bewerberinnen und Bewerber, Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartner auf den ersten Blick. Pflanzen verwandeln ein Büro so in einen Ort, an dem man auch wirklich arbeiten möchte.
Weil Stress im Büroalltag eines der grössten Themen ist, hat Joel drei spannende Fakten dazu.
Fakt Nr. 1: Schon kurze Blicke ins Grüne wirken. Eine Studie der Universität Melbourne zeigte, dass bereits eine Mikropause von rund 40 Sekunden mit Blick auf Grün die Konzentration danach messbar verbessert hat. Es braucht also keinen Waldspaziergang, eine Pflanze in Sichtweite des Schreibtischs ist ein guter Anfang.
Fakt Nr. 2: Grün hilft dem Kopf, sich zu erholen. Die Aufmerksamkeits Erholungs Theorie geht davon aus, dass konzentriertes Arbeiten unsere gerichtete Aufmerksamkeit ermüdet. Natur zieht unsere Aufmerksamkeit dagegen mühelos an und gibt dem Gehirn so die Gelegenheit, neue Energie zu tanken.
Fakt Nr. 3: Die Platzierung der Pflanzen macht den Unterschied. Pflanzen entfalten ihre beruhigende Wirkung vor allem dort, wo Mitarbeitende sie im Arbeitsalltag tatsächlich sehen: am Arbeitsplatz, in Besprechungsräumen und in Pausenräumen. Eine einzelne Pflanze im Eingangsbereich reicht dafür nicht aus.
Das sind fünf solide Gründe, warum Pflanzen definitiv einen Platz in Ihrem Büro verdient haben. Mitarbeitende können sich besser konzentrieren, sind produktiver, ausgeglichener und positiver eingestellt. Pflanzen lohnen sich also in jedem Büro.
Sie möchten wissen, wie Sie Ihr Büro mit dem richtigen Begrünungskonzept aufwerten können? Dann kontaktieren Sie uns hier.
Die fünf Gründe gibt es auch im Video, persönlich vorgestellt von Joel:
Der Anblick von Pflanzen kann Stresshormone wie Cortisol senken und wirkt beruhigend auf das Nervensystem. Schon ein kurzer Blick auf eine Pflanze wirkt wie eine Mikropause und gibt dem Geist einen Moment Zeit, sich zu erholen.
Ja. Eine Studie der University of Exeter hat ergeben, dass Mitarbeitende in Büros mit Pflanzen bis zu 15 % produktiver waren als in Büros ohne Pflanzen.
Pflanzen sind dort am effektivsten, wo Mitarbeitende sie während des Arbeitstages tatsächlich sehen, etwa an Schreibtischen, in Besprechungsräumen oder in Pausenbereichen. In Grossraumbüros kann das Aufstellen von Pflanzen an Orten mit hoher Lärmbelastung zudem die Akustik verbessern.