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Nur wenige Büropflanzen setzen ein so unmittelbares Statement wie die Monstera deliciosa. Mit ihren grossen, herzförmigen Blättern, die durch natürliche Fenestrationen dramatisch gespalten und perforiert sind, besitzt die Pflanze eine skulpturale Präsenz, die einen Raum verankert, ohne ihn zu überladen. Ihr glänzendes, tiefgrünes Laub fängt das Licht aus jedem Winkel ein und verleiht sowohl Grossraumbüros als auch Loungebereichen und Empfangshallen eine ruhige Vitalität.


Die Monstera deliciosa gehört zu den Pflanzen, die einem Raum schnell eine klare grüne Präsenz geben. Ihre grossen Blätter benötigen jedoch mehr Platz, als ein junges Exemplar zunächst vermuten lässt. Gut geeignet sind Empfangsbereiche, Lounges und offene Besprechungszonen, in denen sich die Pflanze entwickeln kann, ohne in Laufwege oder Arbeitsflächen hineinzuwachsen.
Junge Blätter sind zunächst geschlossen. Die charakteristischen Einschnitte und Öffnungen entstehen erst mit zunehmendem Alter und bei ausreichendem Licht. Bleibt die Pflanze dauerhaft zu dunkel, werden neue Blätter häufig kleiner und weniger stark gegliedert.
Die Monstera deliciosa stammt aus den tropischen Wäldern Mittelamerikas. Dort wächst sie am Boden an und klettert später an Baumstämmen in Richtung Licht. Im Büro lässt sich dieser Wuchs mit einer stabilen Rankhilfe führen. Ohne Unterstützung können lange, schwere Triebe seitlich kippen und deutlich mehr Fläche beanspruchen.
Ein heller Standort mit viel indirektem Tageslicht ist ideal. Etwas milde Morgen- oder Abendsonne wird meist vertragen. Intensive Mittagssonne hinter einer Fensterscheibe kann hingegen helle oder trockene Stellen auf den Blättern verursachen.
Die Pflanze kommt mit weniger Licht zurecht, wächst dort aber langsamer. Ein dunkler Korridor oder ein fensterloser Raum ist nur mit einer geeigneten Pflanzenbeleuchtung sinnvoll. Kalte Zugluft, starke Temperaturschwankungen und ein Standort unmittelbar neben einer Heizung oder Klimaanlage sollten vermieden werden.
Die Monstera sollte gegossen werden, sobald die obere Schicht des Substrats angetrocknet ist. Der Wurzelballen darf leicht feucht bleiben, sollte aber nie dauerhaft nass sein. Staunässe kann die Wurzeln schädigen und zu gelben Blättern führen.
Im Winter und bei wenig Licht benötigt die Pflanze weniger Wasser. Oxygen at Work kontrolliert deshalb vor jeder Wassergabe die Feuchtigkeit des Substrats und passt die Menge an Standort, Jahreszeit und Pflanzengrösse an.
Während der Wachstumszeit benötigt die Monstera regelmässig Nährstoffe. Die Düngung sollte moderat erfolgen und auf das verwendete Pflanzsystem abgestimmt sein. In den lichtärmeren Wintermonaten kann die Nährstoffzufuhr reduziert werden.
Beschädigte oder vollständig vergilbte Blätter können nahe am Haupttrieb entfernt werden. Werden einzelne Triebe zu lang, lassen sie sich kürzen oder an einer Rankhilfe neu führen. Die Luftwurzeln müssen nicht entfernt werden. Sie können zur Rankhilfe oder in das Pflanzgefäss geleitet werden.
Auf den grossen Blättern sammelt sich mit der Zeit Staub. Die Blattflächen sollten deshalb regelmässig mit einem weichen, feuchten Tuch gereinigt werden. Gleichzeitig sollte die Pflanze auf Thripse, Spinnmilben und Schildläuse kontrolliert werden. Diese Arbeiten gehören zur laufenden Pflege durch Oxygen at Work.
Die Pflanze enthält unlösliche Calciumoxalat-Kristalle. Beim Kauen oder Verschlucken können Mund, Lippen und Rachen gereizt werden. Die Monstera sollte deshalb ausser Reichweite von kleinen Kindern und Haustieren stehen. Beim Rückschnitt sollte der Pflanzensaft nicht mit Haut oder Augen in Kontakt kommen.
Über ihre grossen Blätter gibt die Monstera einen Teil des aufgenommenen Wassers wieder an die Umgebung ab. Wie viel Wasser tatsächlich verdunstet, hängt von der Blattfläche, der Lichtmenge, der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und der Jahreszeit ab.
Eine einzelne Pflanze verändert das Raumklima nur begrenzt. In einer abgestimmten Innenraumbegrünung trägt ihre Blattfläche jedoch zur gesamten Wasserabgabe der Bepflanzung bei. Sie ersetzt keine technische Regulierung der Raumluft.

Die Pflanze bevorzugt helles, indirektes Licht, kann sich aber an lichtärmere Räume mit gleichmässiger Umgebungsbeleuchtung anpassen. Bei schwächeren Lichtverhältnissen verlangsamt sich das Wachstum und die charakteristischen Blattschlitze können weniger ausgeprägt sein.
Die Art trägt durch die Abgabe von Wasserdampf zur Luftfeuchtigkeit in Innenräumen bei und unterstützt natürliche Luftreinigungsprozesse. Ihre beträchtliche Blattoberfläche spielt eine wichtige Rolle bei diesem Austausch.
Das Wachstum ist stetig und kann unter geeigneten Bedingungen kräftig sein. Neue Blätter erscheinen regelmässig während der aktiven Wachstumsperiode, insbesondere wenn die Pflanze ausreichend Platz, Licht und Feuchtigkeit erhält.
In Innenräumen blüht die Pflanze selten, was sie in Büroumgebungen berechenbar und pflegeleicht macht. Ihr Reiz liegt ausschliesslich in der skulpturalen Qualität ihres Laubs.
Die Pflanze strahlt in Gemeinschaftsräumen eine beruhigende Präsenz aus und fügt sich gut in verschiedene Arbeitsumgebungen ein. Sie gedeiht am besten, wenn professionelle Gartenpflege gewährleistet ist, einschliesslich gleichmässiger Bewässerung und Feuchtigkeitsregulierung.