Learn more
Learn more
Learn more

Die Monstera obliqua besitzt einen unwiderstehlichen Charme. Mit ihren zarten Blättern, die aussehen, als hätte ein Künstler sanft kleine Formen hineingeschnitten, bringt diese Pflanze eine sanfte und poetische Energie in jedes professionelle Umfeld. Ihr schmales, längliches Laub in tiefgrünen Tönen wirkt gleichzeitig modern und verspielt und erzeugt einen visuellen Rhythmus, der die Stimmung eines Arbeitsplatzes sofort hebt.

Die Monstera obliqua fällt durch ihre dünnen, stark durchbrochenen Blätter auf. Im Vergleich zur bekannten Monstera deliciosa bleibt das gezeigte Exemplar kompakt. Es ist rund 40 Zentimeter hoch und 15 Zentimeter breit und lässt sich deshalb auf Regalen, Sideboards oder erhöhten Pflanzenelementen einsetzen.
Die Pflanze wächst kletternd oder hängend. Mit einer Rankhilfe kann sie in die Höhe geführt werden. Ohne Stütze entwickeln sich die Triebe zunehmend überhängend. Diese Wuchsform sollte bereits bei der Platzierung berücksichtigt werden, damit die empfindlichen Blätter nicht regelmässig berührt oder beschädigt werden.
Die Monstera obliqua stammt aus den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas. Dort wächst sie in feuchten Wäldern an Bäumen empor. Im Büro gehört sie zu den anspruchsvolleren Pflanzen. Sie reagiert empfindlicher auf trockene Luft, unregelmässige Wasserversorgung und starke Schwankungen als viele andere Monstera-Arten.
Die Pflanze benötigt helles, indirektes Licht. Ein zu dunkler Standort kann zu kleineren Blättern, langen Trieben und schwächer ausgeprägten Blattöffnungen führen. Direkte Mittagssonne ist ebenfalls ungeeignet, da die dünnen Blattflächen schnell beschädigt werden können.
Eine warme, gleichmässige Umgebung und eine erhöhte Luftfeuchtigkeit unterstützen das Wachstum. Die Pflanze sollte nicht direkt neben Heizkörpern, Klimaanlagen oder in kalter Zugluft stehen. In fensterlosen Räumen ist eine geeignete Pflanzenbeleuchtung erforderlich.
Das Substrat sollte leicht feucht gehalten werden, ohne dauerhaft nass zu sein. Vor der nächsten Wassergabe darf die oberste Schicht etwas antrocknen. Vollständiges Austrocknen über längere Zeit kann zu eingerollten oder trockenen Blatträndern führen.
Gleichzeitig reagiert die Pflanze empfindlich auf Staunässe. Die Wassermenge muss deshalb sorgfältig an Licht, Temperatur und Pflanzengrösse angepasst werden. Oxygen at Work kontrolliert das Substrat bei den Pflegebesuchen und berücksichtigt dabei auch saisonale Veränderungen.
Während der Wachstumszeit sollte die Pflanze zurückhaltend und regelmässig mit Nährstoffen versorgt werden. Zu viel Dünger kann die empfindlichen Wurzeln schädigen. Im Winter oder bei verlangsamtem Wachstum kann die Düngung reduziert werden.
Abgestorbene oder stark beschädigte Blätter können entfernt werden. Zu lange Triebe lassen sich kürzen oder an einer Rankhilfe befestigen. Die dünnen Blattstiele sollten dabei vorsichtig behandelt werden.
Luftwurzeln müssen nicht entfernt werden. Sie können zur Rankhilfe geführt oder in das Pflanzgefäss geleitet werden, sofern dies ohne starken Druck möglich ist.
Die dünnen Blätter trocknen schneller aus als die kräftigen Blätter vieler anderer Monstera-Arten. Trockene Luft und Spinnmilben sind deshalb besonders aufmerksam zu beobachten. Auch Thripse können Schäden verursachen.
Wie andere Monstera-Arten enthält die Pflanze Calciumoxalat. Beim Kauen oder Verschlucken können Mund, Rachen und Verdauungstrakt gereizt werden. Die Pflanze sollte ausser Reichweite von Kindern und Haustieren platziert werden.
Das untersuchte Exemplar besitzt eine Blattfläche von rund 0,4 Quadratmetern und gab unter den jeweiligen Messbedingungen ungefähr 0,8 Liter Wasser pro Monat an die Umgebung ab.
Bei einer Pflanze dieser Grösse verändert sich die Wasserabgabe stark mit dem Standort und dem Zustand der Blätter. Der Wert lässt sich deshalb nicht unverändert auf andere Exemplare übertragen.
Höhe 40 cm
Breite 15 cm
Blattfläche 0,4 m²
Monatliche Wasserverdunstung 0,8 l
Ja, die Monstera obliqua ist bekannt für ihre viel feineren und stärker perforierten Blätter, die einen zarten, spitzenartigen Effekt erzeugen. Sie gilt als optisch leichter und filigraner als die häufigere Adansonii.
Die Pflanze gedeiht gut in schattigen Umgebungen, da sie natürlicherweise unter dichten Regenwalddächern wächst. Indirektes Licht fördert typischerweise die Entwicklung ihrer charakteristischen Lochmuster.
Obwohl die Topfpflanze oft kompakt ist, hat die Art das Potenzial, als Kletterpflanze mehrere Meter lang zu werden. Ihre rankende und kletternde Natur macht sie ideal für vertikale Präsentationen oder erhöhte Standorte.
Ja, ihr schmaler Wuchs und ihr skulpturales Aussehen passen gut zu zeitgenössischen Einrichtungskonzepten. Sie verleiht Textur und visuelles Interesse, ohne viel Platz einzunehmen.
Die Pflanze blüht in Innenräumen normalerweise nicht und wird hauptsächlich wegen ihrer Blattstruktur geschätzt. Ihr Zierwert beruht auf Blattform und Wuchs statt auf Blütenbildung.