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Die Howea forsteriana besitzt eine gewisse filmische Anmut. Bekannt als Kentia-Palme, strahlt sie die souveräne Gelassenheit einer Pflanze aus, die ihre Aufgabe versteht: mühelos elegant auszusehen, sich vom alltäglichen Büroleben nicht stören zu lassen und Arbeitsbereichen, die oft eher pragmatisch ausgerichtet sind, einen Hauch natürlicher Raffinesse zu verleihen.
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Die Howea forsteriana, besser bekannt als Kentia-Palme, gehört zu den grossen Büropflanzen. Das von Oxygen at Work gezeigte Exemplar ist rund 190 Zentimeter hoch und 95 Zentimeter breit. Es braucht entsprechend Platz, wirkt durch seine schmalen Stämme und die locker überhängenden Wedel aber weniger massiv als viele andere Pflanzen dieser Grösse.
Gut geeignet ist die Kentia-Palme für Empfangsbereiche, Lounges und Besprechungsräume. In offenen Büros kann sie Übergänge markieren oder Arbeitsbereiche gliedern, ohne eine geschlossene grüne Wand zu bilden. Ihre Wedel ragen allerdings über den Topfrand hinaus. Neben engen Laufwegen oder stark genutzten Türen ist sie deshalb nicht ideal.
Die Art stammt von der australischen Lord-Howe-Insel. Dort wächst sie unter milden, feuchten Bedingungen und teilweise im Schutz grösserer Pflanzen. Im Büro entwickelt sie sich langsam. Das ist praktisch, weil ein passend gewähltes Exemplar seine Form und Grösse über längere Zeit beibehält.
Die Kentia-Palme bevorzugt einen hellen Standort mit indirektem Tageslicht. Sie verträgt weniger Licht besser als viele andere Palmen, wächst dort jedoch langsamer und bildet weniger neue Wedel. Ein dunkler Raum ohne Fenster eignet sich nur mit einer passenden Pflanzenbeleuchtung.
Direkte, intensive Mittagssonne kann die Wedel aufhellen oder austrocknen. Auch ein Standort unmittelbar neben einer Heizung, einer Klimaanlage oder in kalter Zugluft sollte vermieden werden. Gleichmässige Raumtemperaturen entsprechen den Bedingungen, unter denen sich die Pflanze am zuverlässigsten entwickelt.
Das Substrat sollte zwischen den Wassergaben im oberen Bereich leicht antrocknen. Der Wurzelballen darf nicht über längere Zeit vollständig austrocknen, sollte aber auch nie dauerhaft nass bleiben. Staunässe kann die Wurzeln schädigen und zu gelben oder braunen Wedeln führen.
Im Winter und an lichtärmeren Standorten benötigt die Pflanze weniger Wasser. Oxygen at Work kontrolliert deshalb vor jeder Wassergabe den Zustand des Substrats und passt die Menge an Standort, Jahreszeit und Pflanzengrösse an.
Während der Wachstumszeit sollte die Kentia-Palme regelmässig und moderat mit Nährstoffen versorgt werden. Da sie langsam wächst, ist eine starke Düngung nicht notwendig. In den lichtärmeren Wintermonaten kann die Nährstoffzufuhr reduziert werden.
Vollständig vertrocknete Wedel können nahe an ihrer Basis entfernt werden. Braune Blattspitzen lassen sich bei Bedarf vorsichtig entlang der natürlichen Blattform kürzen. Grüne Wedel sollten nicht allein aus gestalterischen Gründen abgeschnitten werden, da sie weiterhin zur Versorgung der Pflanze beitragen.
Auf den langen Wedeln sammelt sich mit der Zeit Staub. Die Blätter sollten deshalb regelmässig schonend gereinigt werden. Trockene Luft kann Spinnmilben begünstigen. Auch Schildläuse und Wollläuse sind möglich. Die Kontrolle auf Schädlinge gehört zur laufenden Pflege durch Oxygen at Work.
Die Kentia-Palme gilt als nicht giftig für Katzen und Hunde. Dennoch sind ihre Blätter nicht zum Verzehr bestimmt. Grössere Mengen Pflanzenmaterial können auch bei ungiftigen Arten zu Verdauungsbeschwerden führen.
Das gemessene Exemplar besitzt eine Blattfläche von rund 1,2 Quadratmetern. Unter den jeweiligen Messbedingungen gab es ungefähr 2,1 Liter Wasser pro Monat über seine Wedel an die Umgebung ab.
Die tatsächliche Verdunstung hängt von Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Jahreszeit und Wasserversorgung ab. Der Messwert beschreibt deshalb keine garantierte Leistung jeder Kentia-Palme. Als Teil einer grösseren Innenraumbegrünung trägt die Pflanze zur gesamten Wasserabgabe bei, ersetzt aber keine technische Regulierung der Raumluft.
Höhe 190 cm
Breite 95 cm
Blattfläche 1,2 m²
Monatliche Wasserverdunstung 2,1 l

Ja, die Kentia-Palme ist bekannt für ihre Toleranz gegenüber schlechteren Lichtverhältnissen. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst schattige Waldgebiete, was sie an Büros ohne direkte Sonneneinstrahlung anpassungsfähig macht.
In Innenräumen erreicht die Kentia-Palme typischerweise über viele Jahre hinweg etwa zwei bis drei Meter. Ihr langsames Wachstum macht sie ideal für die langfristige Innenraumbegrünung ohne plötzliche Grössenänderungen.
Nein, diese Art bildet in typischen Innenräumen keine Blüten aus. Das macht sie zu einer beliebten Wahl für Büros, in denen eine Reduzierung von Pollen bevorzugt wird.
Die Art wächst langsam, im Durchschnitt etwa 20 cm pro Jahr. Dieses langsame, stetige Wachstum trägt zu ihrer stabilen Form und langanhaltenden Eleganz bei.
Ja, ihre stetige Verdunstung und grosse Blattoberfläche unterstützen eine leichte Verbesserung der Luftfeuchtigkeit. In Kombination mit ihrem robusten Laub trägt sie zu einer ausgewogenen und angenehmen Raumatmosphäre bei.